Mehr Bewegung in einen sitzenden Arbeitsalltag bringen

Mehr Bewegung in einen sitzenden Arbeitsalltag bringen

Ein Arbeitstag am Bildschirm lässt sich nicht immer grundlegend verändern. Kleine, passende Gelegenheiten zur Bewegung können trotzdem Teil des Tages werden.

Vorhandene Wege nutzen

Der Weg zu einem Gespräch, die Mittagspause oder ein kurzer Gang zwischen zwei Aufgaben bieten natürliche Unterbrechungen. Welche davon passen, hängt von Arbeitsplatz und persönlichen Möglichkeiten ab. Es geht nicht darum, jede Pause mit einem neuen Ziel zu füllen. Ein realistischer Anfang ist eine kleine Veränderung, die ohne aufwendige Vorbereitung wiederholt werden kann.

Gewohnheiten gemeinsam erleichtern

Im Team können vereinbarte Pausen oder kurze Besprechungen im Gehen eine Option sein, sofern alle Beteiligten teilnehmen können. Auch eine passende Arbeitsplatzorganisation schafft Abwechslung. Beschwerden oder individuelle Einschränkungen sollten nicht durch pauschale Übungen übergangen werden; hier ist fachliche Abklärung sinnvoll. Die eigene Rückmeldung zählt mehr als ein starrer Vergleich mit anderen.

Für die Vorbereitung

  • Einen wiederkehrenden Bewegungsanlass auswählen
  • Pausen im Tagesablauf sichtbar machen
  • Möglichkeiten an die eigene Situation anpassen

Mehr Bewegung lässt sich am ehesten beibehalten, wenn sie zum tatsächlichen Alltag passt und nicht als zusätzliche Pflicht empfunden wird.

Symbolfoto: Person auf dem Weg aus einem Bürogebäude Foto: Bram Naus bramnaus · Wikimedia Commons · CC0. Grössenanpassung für die Webdarstellung.