Erholung bewusst einplanen: Raum zwischen vollen Tagen
Die eigene Pause erkennen
Nicht jede Unterbrechung fühlt sich erholsam an. Nachrichten beantworten kann zwar eine Aufgabe abschliessen, ist aber etwas anderes als ein Spaziergang oder ruhiges Sitzen. Welche Form passt, ist persönlich. Hilfreich ist, nach einer Pause kurz wahrzunehmen, wie sie erlebt wurde. Daraus entstehen realistischere Vorstellungen als aus einem allgemeinen Bild des perfekten freien Tages.
Freie Zeit nicht wieder füllen
Kleine Zeitfenster können im Kalender ebenso geschützt werden wie andere Verabredungen. Sie müssen nicht mit einer besonderen Aktivität belegt sein. Auch Absprachen im Haushalt oder Team helfen, Unterbrechungen zu begrenzen. Wenn anhaltende Erschöpfung oder Beschwerden bestehen, sollte das nicht allein als Organisationsproblem betrachtet, sondern fachlich besprochen werden.
Für die Vorbereitung
- Angenehme Pausenformen ausprobieren
- Freie Zeitfenster bewusst schützen
- Erwartungen an Erholung klein halten
Erholung ist kein weiterer Punkt, der möglichst effizient erledigt werden muss. Manchmal beginnt sie damit, für einen Moment nichts zusätzlich vorzunehmen.
Symbolfoto: Ruhiger Weg durch einen Wald Foto: Sergei Akulich sakulich · Wikimedia Commons · CC0. Grössenanpassung für die Webdarstellung.